In dieser Untersuchung wurden Blutproben von 70 ME/CFS‑Patienten und 56 gesunden Personen analysiert, um zu prüfen, wie sich das Immunsystem nach einer B‑Zell‑Entfernung mit dem Medikament Rituximab verändert. Rituximab ist ein monoklonaler Antikörper, der das Oberflächenprotein CD20 auf B‑Lymphozyten (eine Art Immunzelle) angreift und deren Zahl reduziert. Die Forscher maßen dabei den B‑Zell‑Aktivierungsfaktor (BAFF), den Proliferations‑induzierenden Liganden (APRIL), verschiedene T‑Zell‑Untergruppen und die Menge von Antikörpern (Immunglobuline) im Blut. Sie fanden, dass der BAFF‑Spiegel zu Beginn bei 70 % der Patienten höher war als bei den Kontrollen, jedoch nicht mit dem Schweregrad der Erkrankung oder dem Ansprechen auf Rituximab zusammenhing. APRIL war unverändert. Die Zahl und Aktivität der T‑Zellen änderten sich über die Beobachtungszeit weder durch Rituximab noch im Vergleich zu Placebo. Interessanterweise hatten Patienten, die später auf Rituximab ansprachen, zu Beginn niedrigere IgG‑Werte (ein Haupt‑Immunglobulin). Nach 24 Monaten kontinuierlicher Rituximab‑Behandlung sanken die durchschnittlichen IgG‑, IgA‑ und IgM‑Werte leicht. Da keine funktionellen Tests durchgeführ
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0161226).