In dieser Studie wurden Blutproben von 268 Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) aus Berlin und von 25 Patienten, die im Rahmen einer Rituximab‑Studie (KTS‑2) vor und nach Behandlung untersucht wurden, mit 108 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Gesucht wurden IgG‑Antikörper gegen verschiedene Rezeptoren, die an der Signalübertragung von Neurotransmittern beteiligt sind. Bei etwa 30 % der CFS‑Patienten waren die Antikörper gegen den β2‑Adrenergen‑Rezeptor sowie die muskarinischen Acetylcholin‑Rezeptoren M3 und M4 deutlich erhöht, während Antikörper gegen andere Rezeptoren (α‑Adrenergen, Dopamin, Serotonin, Angiotensin, Endothelin) nicht unterschieden wurden. Hohe Antikörperwerte korrelierten mit bestimmten Immun‑Markern (IgG‑Unterklassen 1‑3, aktivierten T‑Zellen, Schilddrüsen‑ und Antinuklear‑Antikörper). Bei den Patienten, die nach Rituximab‑Behandlung (eine Therapie, die B‑Zellen reduziert) klinisch besser wurden, sanken die β2‑ und M4‑Antikörper, bei Nicht‑Respondern nicht. Die Autoren schließen, dass erhöhte Antikörper gegen β‑Adrenergen‑ und muskarinische Rezeptoren ein möglicher Hinweis (Biomarker) für eine B‑Zell‑Depletionstherapie sein könnten und dass Stör
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbi.2015.09.013).