B-Lymphocyte Depletion in Myalgic Encephalopathy/ Chronic Fatigue Syndrome. An Open-Label Phase II Study with Rituximab Maintenance Treatment

01.01.2015 · PloS one · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser offenen Phase‑II‑Studie wurde bei 29 Menschen mit Myalgic Encephalopathy/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) die Wirkung von Rituximab untersucht – einem Medikament, das B‑Lymphozyten (eine Art weiße Blutkörperchen) gezielt zerstört. Die Teilnehmenden erhielten zunächst zwei Infusionen im Abstand von zwei Wochen, danach weitere Dosen nach 3, 6, 10 und 15 Monaten. Über einen Beobachtungszeitraum von bis zu 36 Monaten verbesserten sich 18 von 29 Patienten (etwa 64 %) spürbar, gemessen an ihrer eigenen Einschätzung von Müdigkeit. Bei 14 Patienten war die Verbesserung stark, bei vier moderat; die Wirkung hielt im Schnitt 105 bzw. 69 Wochen an. Bei den meisten, die stark reagierten, setzte die Besserung erst nach etwa 23 Wochen ein. Einige Patienten erlebten vorübergehende Verschlimmerungen der Symptome nach den Infusionen. Neben leichten allergischen Reaktionen traten keine schweren Nebenwirkungen auf. Die Studie ist klein, nicht randomisiert und offen (ohne Vergleichsgruppe), sodass die Ergebnisse nur als Hinweis gelten und nicht als endgültiger Beweis für eine Therapie. Die Beobachtungen unterstützen die Idee, dass bei einem Teil der Betroffenen eine Fehlsteuerung des Immunsy

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0129898).

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