A definition of recovery in myalgic encephalomyelitis and chronic fatigue syndrome should be based upon objective measures

01.01.2014 · Quality of life research : an international journal of quality of life aspects of treatment, care and rehabilitation · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Autoren kritisieren, dass die bisherige Definition von Genesung bei Myalgischer Enzephalomyelitis (ME) und chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) zu vage ist. Sie zeigen, dass CFS‑Kriterien ein sehr heterogenes Krankheitsbild beschreiben, das vor allem durch anhaltende Müdigkeit („chronische Erschöpfung“) gekennzeichnet ist. ME hingegen wird vor allem durch Muskel‑ und Kraftschwäche, kognitive Störungen und besonders durch die post‑exertionale Malaise definiert – das heißt, nach noch leichter Anstrengung verschlimmern sich Schmerzen und Denk‑/Konzentrationsprobleme über Stunden oder Tage. Da die post‑exertionale Malaise nicht zwingend zu den CFS‑Kriterien gehört, erfüllen nur einige CFS‑Patienten gleichzeitig die ME‑Kriterien und umgekehrt. Die Studie stellt klar, dass es bereits etablierte objektive Messverfahren gibt, zum Beispiel wiederholte kardiopulmonale Belastungstests, mit denen typische Symptome und der klinische Zustand messbar sind. Die Autoren fordern, dass für die Beurteilung von Therapiewirksamkeit und Genesung ausschließlich klar definierte Diagnosekriterien und objektive Messungen verwendet werden, weil rein subjektive Angaben wie „Müdigkeit“ zu widersprüchlichen

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