The role of hypocortisolism in chronic fatigue syndrome

01.01.2014 · Psychoneuroendocrinology · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurde untersucht, ob Jugendliche mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) ein vermindertes Stresshormon‑Profil (Hypocortisolismus) haben und ob Veränderungen dieses Profils mit dem Behandlungserfolg zusammenhängen. Vor Beginn einer Therapie wurden 108 betroffene Jugendliche mit 38 gesunden Altersgenossen verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Betroffenen morgens deutlich weniger Cortisol im Speichel hatten – ein Hinweis auf eine schwache Aktivität der Hirn‑Nebennieren‑Achse (HPA‑Achse). Nach sechs Monaten Therapie wurden die Cortisolwerte erneut gemessen. Jugendliche, die sich erholten, hatten ihr Cortisolniveau stark ansteigen sehen, sodass es wieder dem Normalbereich entsprach. Bei denjenigen, die nicht vollständig genascht waren, gab es nur einen kleinen, nicht signifikanten Anstieg. Der Anstieg des morgendlichen Cortisols war stark mit der Wahrscheinlichkeit einer Genesung verknüpft: Eine Zunahme um eine Standardabweichung erhöhte die Chance auf Erholung um 93 %. Der Ausgangswert vor der Therapie sagte die Genesung jedoch nicht voraus. Die Studie ist relativ klein und beschränkt sich auf Jugendliche, liefert aber Hinweise, dass die Normalisierung des Cortisol

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.psyneuen.2014.01.017).

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