In dieser Studie wurden Belastungs‑ und Herz‑Lungen‑Tests (CPET) bei Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS), bei Patienten mit idiopathischer chronischer Müdigkeit (CFI) und bei gesunden Kontrollpersonen durchgeführt. Zusätzlich wurde der Herzzeitvolumen (Blutmenge, die das Herz pro Minute pumpt) nicht‑invasiv gemessen. Die Forscher bestimmten, wie viel Sauerstoff die Muskelzellen bei maximaler Belastung aufnehmen (sog. Sauerstoffextraktion) und wie stark das Herzzeitvolumen im Verhältnis zum Sauerstoffverbrauch ansteigt (ΔQ´/ΔVO₂). Ergebnis: Die Muskel‑Sauerstoffaufnahme war bei CFS‑ und CFI‑Patienten deutlich niedriger (≈10‑12 ml pro 100 ml Blut) als bei gesunden Personen (≈13‑20 ml/100 ml). Außerdem überschritt das Verhältnis ΔQ´/ΔVO₂ bei 70 % der Patienten den Normalwert von etwa 5 L/L (es lag >6 L/L), während dies nur bei 22 % der Gesunden der Fall war. Die Autoren schließen, dass die eingeschränkte Sauerstoffnutzung in den Muskeln die Belastungsintoleranz bei den meisten CFS‑Patienten erklärt und dass eine reine „De‑conditioning“ (Muskelschwund durch Inaktivität) weniger wahrscheinlich ist. Die Studie ist mit mehreren hundert Patienten relativ groß, die gesunden K
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/1479-5876-12-20).