Deficient EBV-specific B- and T-cell response in patients with chronic fatigue syndrome

01.01.2014 · PloS one · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Studie untersuchte, ob das Immunsystem von Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) speziell gegen das Epstein‑Barr‑Virus (EBV) schwächer ist. Dafür wurden Blutproben von CFS‑Patienten und gesunden Kontrollen analysiert. Die Forscher suchten nach EBV‑spezifischen Gedächtnis‑B‑Zellen (die Antikörper produzieren) und T‑Zellen (die Virusinfektionen bekämpfen). Sie fanden, dass bei etwa 10 % der Patienten die EBV‑Kernantigen‑Antikörper (EBNA‑IgG) niedrig oder nicht nachweisbar waren. Noch auffälliger war, dass bei bis zu 76 % der Patienten sehr wenige B‑Zellen gefunden wurden, die Antikörper gegen EBV‑Antigene (EBNA‑1 und VCA) absondern. Auch die Menge an Entzündungsbotenstoffen (TNF‑α und IFN‑γ), die nach einer EBV‑Stimulation von den Immunzellen freigesetzt wurden, war deutlich geringer. Bei den T‑Zellen zeigte die Mehrfarb‑Durchflusszytometrie, dass die Untergruppen, die gleichzeitig die drei Zytokine TNF‑α, IFN‑γ und IL‑2 produzieren, stark reduziert waren – sowohl bei CD4‑ als auch bei CD8‑T‑Zellen, die EBV‑spezifisch sind. Im Vergleich dazu waren die Reaktionen auf das humane Zytomegalovirus (HCMV) unverändert. Zusätzlich fanden die Forschenden häufiger EBV‑Latent‑D

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1371/journal.pone.0085387).

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