Identifying EEG biomarkers of fatigue and brain fog in long COVID: insights from rest and movement-related brain activity.

11.08.2026 · Journal of clinical neuroscience : official journal of the Neurosurgical Society of Australasia · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser kleinen Studie wurden 20 Personen mit Long‑COVID‑Symptomen (Müdigkeit, Gehirnnebel und Verschlimmerung nach Anstrengung) und 20 gesunde Vergleichspersonen untersucht. Mit einem EEG, das die elektrische Hirnaktivität misst, wurden die Gehirnwellen während kurzer Handdrück‑Übungen und in Ruhe aufgezeichnet, insbesondere über den Bereichen, die für Handbewegungen und Sinneswahrnehmungen zuständig sind. Die Betroffenen zeigten nach der Bewegung ein schwächeres "Beta‑Rückprall‑Signal" (eine kurze Zunahme einer bestimmten Hirnwellenfrequenz, die normalerweise die Wiederherstellung der Ruhe nach einer Bewegung anzeigt). Dieses schwächere Signal hing mit stärker ausgeprägten kognitiven Problemen zusammen. Außerdem war die dominante Alpha‑Frequenz (eine langsame Hirnwelle, die im Ruhezustand vorkommt) bei den Patienten niedriger, was mit höherer Müdigkeit korrelierte. Die Autoren interpretieren das als Hinweis auf gestörte Hemmung und verringerte Erregbarkeit im sensorischen‑motorischen Kortex. Die Ergebnisse sind jedoch vorläufig, weil die Stichprobe klein ist und keine Therapie‑Schlüsse gezogen werden können.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.jocn.2026.112230).

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