In dieser Arbeit wurden 17 der am besten bewerteten Smartphone‑Apps für iOS und Android untersucht, die sich mit Müdigkeit und chronischem Erschöpfungssyndrom befassen. Die Autoren suchten zuerst in den beiden größten App‑Stores nach insgesamt 427 Apple‑ und 1218 Google‑Apps und wählten anschließend die 17 Apps aus, die am höchsten bewertet waren. Jede App wurde eine Woche lang von Experten aus dem Bereich Mensch‑Computer‑Interaktion genutzt und systematisch analysiert. Dabei wurde geschaut, welche Funktionen die Apps bieten: 47 % ermöglichen das Aufzeichnen von Müdigkeit und verwandten Symptomen, 59 % stellen die gesammelten Daten grafisch dar, nur 12 % bewerten den aktuellen Zustand des Nutzers, und 71 % bieten irgendeine Form von Intervention zur Müdigkeitsbewältigung. Konkrete Selbst‑Management‑Hilfen wie das „Pacing“ (Schritt‑für‑Schritt‑Belastungssteuerung) oder die Abschätzung des verfügbaren Energieniveaus finden sich jedoch nur in jeweils 12 % der Apps. Die Studie zeigt, dass die meisten verfügbaren Apps vor allem das Tracking und die Visualisierung von Müdigkeit unterstützen, während gezielte Hilfen zur Selbst‑Regulierung noch selten sind. Diese Ergebnisse können Entwickl
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2196/84755).