Diese Studie beschreibt ein Behandlungsprogramm (SHARK) für Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen, die zusätzlich unter Fatigue (starker Erschöpfung) leiden. Bei manchen Betroffenen führen schon kleine Anstrengungen – körperlich, geistig, emotional oder sozial – zu einer starken Verschlechterung der Symptome, ähnlich wie bei ME/CFS. Klassische Schmerztherapien, die auf Aktivierung setzen, stoßen hier oft an Grenzen. Das neue Programm kombiniert übliche multimodale Schmerztherapie mit Ansätzen aus der ME/CFS-Behandlung: Aufklärung über die Erkrankung, Pacing (bewusstes Einteilen von Energie und Aktivität, um Verschlechterungen zu vermeiden) und die Suche nach Faktoren im Alltag, die Beschwerden verstärken oder lindern. Ziel ist, Schmerzen und Erschöpfung zu verringern, das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken und einen an das Alter angepassten Tagesablauf zu fördern. Erste, noch vorläufige Auswertungen zeigen Verbesserungen in mehreren Bereichen. Es handelt sich um eine frühe Evaluation eines Versorgungsmodells, keine groß angelegte Studie – die Ergebnisse sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00482-026-00937-6).