Die Arbeit beschreibt, dass fast alle Menschen mit Myalgic Encephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) beim Aufstehen (orthostatische Intoleranz, OI) stark belastet sind. Beim Aufrichten verlagern sich etwa 800 ml Blut aus dem Brustbereich in die Beine und das Becken. Normalerweise kompensieren Muskelpumpen in den Waden und ein automatischer Anstieg von Herzfrequenz und Gefäßwiderstand diesen Blutverlust. Viele ME/CFS‑Patienten haben jedoch ein sehr kleines Herz (kleiner linker Ventrikel) und eine niedrige Herzleistung, zudem sind die Hormonsysteme, die das Blutvolumen regulieren (Renin‑Aldosteron‑ und antidiuretisches Hormon), abgeschwächt. Das führt zu zu wenig Blut im Gehirn, was die typischen OI‑Symptome wie Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen erklärt. Neuere Untersuchungen zeigen, dass bei vielen Betroffenen auch die Körperbalance gestört ist – vermutlich wegen einer Fehlfunktion des Gleichgewichtsorgans im Innenohr (vestibuläre Dysfunktion). Diese „Disequilibrium“ kann OI zusätzlich verschlimmern und sollte als wichtiger Auslöser betrachtet werden. Die Studie ist ein klinisches Update und keine kleine Interventionsstudie, sondern fasst aktuelle Erkennt
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2026.1744154).