Data-driven subtypes of internalizing and functional somatic symptoms: A hybrid mixture modeling approach.

11.08.2026 · General hospital psychiatry · Zusammenfassung auf Deutsch

In einer großen Bevölkerungsstudie mit über 70 000 Menschen wurden Symptome von Depression, generalisierter Angst, ME/CFS, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom gemeinsam analysiert. Mit statistischen Modell‑Verfahren wurden Muster von Symptomen gefunden, die nicht nach den klassischen Krankheitsgrenzen, sondern nach gemeinsamen Merkmalen gruppiert sind. Dabei ergaben sich sechs Gruppen: 1) Gesund (57 %); 2) Vorwiegend Schmerzen (14 %); 3) Spannung + Schmerz (9 %); 4) Vorwiegend Angst (9 %); 5) Kognition + Müdigkeit (6 %); 6) Depression (4 %). Die Gruppen 5 und 6 enthielten sowohl innere (Depression, Angst) als auch funktionelle (ME/CFS, Fibromyalgie, IBS) Symptome, während die Schmerz‑ bzw. Angst‑Gruppen eher spezifisch waren. Überall wurden jedoch nicht‑spezifische Symptome (z. B. Erschöpfung, Konzentrationsprobleme) stark berichtet, was erklärt, warum viele Menschen gleichzeitig mehrere Diagnosen erhalten. Die Autoren schließen, dass die hohe Überschneidung von Erkrankungen zum Teil durch solche unspezifischen Symptome entsteht und dass eine Bewertung auf Symptom‑Ebene helfen kann, homogenere Patientengruppen zu finden. Langzeitstudien sind nötig, um die Ursachen genauer zu verstehen

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.genhosppsych.2026.08.006).

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