Diese Studie untersucht Kinder mit infektiöser Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber, ausgelöst durch das Epstein-Barr-Virus). Im Fokus stehen sogenannte MDSC (myeloide Suppressorzellen) - das sind Immunzellen, die die Aktivität anderer Abwehrzellen bremsen können. Bei 37 Kindern wurde über bis zu 12 Monate nach Erkrankungsbeginn untersucht, wie sich drei Unterarten dieser Zellen (PMN-artig, monozytenartig und eine dritte Frühform) verändern. Ergebnis: Die Gesamtmenge dieser Zellen blieb ähnlich, aber die Zusammensetzung der Unterarten veränderte sich deutlich über die Zeit. Eine bestimmte Unterart (PMN-artige MDSC) war anfangs höher und sank dann - je höher ihr Anteil, desto schwerer und komplexer verlief die Erkrankung (gemessen an Laborwerten wie Ferritin). Die Studie ist klein und liefert erste Hinweise, keine gesicherten Erkenntnisse. Sie behandelt akute EBV-Infektionen bei Kindern, nicht direkt ME/CFS. Da EBV-Infektionen aber manchmal ME/CFS auslösen können, liefert die Studie möglicherweise indirekt interessante Ansatzpunkte zur Immunreaktion nach EBV-Infektion, allerdings ohne direkten Bezug zu chronischen Verläufen oder ME/CFS-Patienten.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fimmu.2026.1729699).