In dieser kleinen Studie wurden 26 Menschen mit ME/CFS und 27 gesunde Kontrollen mittels einer speziellen MRT-Untersuchung untersucht. Dabei wurden das Gehirnvolumen, der Blutfluss im Gehirn und bestimmte Stoffwechselmarker (Lactat und N-Acetylaspartat) bei normaler Sauerstoffzufuhr und bei zwei kontrollierten Sauerstoffmangel-Situationen (Sauerstoffsättigung etwa 87 %) gemessen. Es zeigte sich, dass der Hirnstamm bei den ME/CFS-Patienten im Durchschnitt kleiner war als bei den Kontrollen. Der globale Gehirnblutfluss stieg bei Sauerstoffmangel bei beiden Gruppen an, doch bei den Patienten schwankte diese Reaktion deutlich stärker zwischen den Personen. Außerdem war das Verhältnis von Lactat zu Kreatin im Thalamus bereits bei normaler Sauerstoffzufuhr bei den Patienten erhöht und stieg beim weiteren Sauerstoffmangel nicht weiter an, während es bei den Kontrollen erst unter Sauerstoffmangel anstieg. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei ME/CFS die Fähigkeit des Gehirns, auf Sauerstoffveränderungen metabolisch und gefäßmäßig zu reagieren, eingeschränkt sein könnte – ein Hinweis auf die sogenannte ‚virtuelle Hypoxie‘. Die Studie ist jedoch nur ein erster Beweis‑konzept mit klein
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.08.10.26359935).