Testing a Personalised Dysautonomia Management Protocol in Patients with Orthostatic Intolerance and a Diagnosis of Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome or Long COVID.

25.03.2026 · Journal of clinical medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte ein 8-wöchiges Programm zur Behandlung von Kreislaufproblemen (Dysautonomie) bei ME/CFS- und Long-COVID-Betroffenen, die unter orthostatischer Intoleranz leiden – also Beschwerden beim Aufstehen wie Schwindel, Herzrasen oder Blutdruckabfall. Die Teilnehmenden erhöhten schrittweise ihre Flüssigkeits- (auf 3 Liter) und Salzzufuhr (auf 10 g täglich), übten Pacing (Aktivität an Belastungsgrenzen anpassen, um Rückschläge/Crashes zu vermeiden) und Wadenmuskel-Übungen zur besseren Durchblutung. Von 22 Teilnehmenden schlossen 16 das Programm ab, einer musste wegen eines schweren Einbruchs abbrechen. Ergebnis: Ein Fragebogen zu Kreislaufsymptomen (COMPASS-31) verbesserte sich leicht, ebenso sank die Herzfrequenz beim Stehtest etwas. Die allgemeine Symptomschwere (gemessen mit der Yorkshire-Skala) verbesserte sich nicht statistisch bedeutsam. Keine Person konnte alle vier Maßnahmen vollständig umsetzen. Die Studie ist sehr klein und vorläufig; die gemessenen Verbesserungen waren gering und ihre praktische Bedeutung für Betroffene bleibt unklar. Es handelt sich um eine Machbarkeitsstudie, keine Wirksamkeitsstudie mit gesicherten Behandlungsempfehlungen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3390/jcm15072510).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen