In dieser Studie wurde untersucht, wie persönliche Leistungsmotive – insbesondere die Hoffnung auf Erfolg und die Angst vor dem Scheitern – mit den Beschwerden von Menschen mit Post-COVID zusammenhängen. Dazu füllten 332 Betroffene Fragebögen zu ihren körperlichen und psychischen Symptomen aus. Erfasst wurden unter anderem die allgemeine Schwere der Erkrankung, Erschöpfung, das typische Unwohlsein nach Belastung (bekannt als Post-Exertional Malaise oder PEM) sowie Ängste und depressive Verstimmungen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine ausgeprägte Hoffnung auf Erfolg zwar mit einer geringeren allgemeinen Symptomschwere einherging, gleichzeitig aber mäßig mit mehr Ängsten und depressiven Symptomen verknüpft war. Der Zusammenhang mit Erschöpfung und PEM war dagegen nur schwach. Betroffene, die gleichzeitig eine hohe Hoffnung auf Erfolg und eine große Angst vor dem Scheitern hatten, wiesen die stärksten psychischen Belastungen auf. Die Autoren betonen, dass weitere Forschung nötig ist, um diese Zusammenhänge besser zu verstehen. Die Studie liefert keine neuen körperlichen Behandlungsansätze, zeigt aber, dass psychologische Faktoren und persönliche Leistungsmotive das seelische Wohlbef
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.5114/hpr/217182).