Der Übersichtsartikel fasst aktuelle Forschungsergebnisse zur Wirkung von Akupunktur und Moxibustion (eine Wärme‑Therapie mit Beifuß) bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) zusammen. Dabei wird betont, dass Störungen der Mitochondrien – die „Kraftwerke“ der Zellen – eine zentrale Rolle bei CFS spielen. In Tier‑ und Laborstudien zeigte sich, dass die beiden Therapien die Mitochondrien‑Qualitätskontrolle verbessern: Sie reparieren die Form und Struktur der Mitochondrien, fördern die Neubildung neuer Mitochondrien (Biogenese), stellen das Gleichgewicht zwischen Teilung und Verschmelzung der Mitochondrien wieder her, verstärken den Abbau beschädigter Mitochondrien (Autophagie) und regulieren den Calcium‑Haushalt. Außerdem beeinflussen sie die Aktivität der Elektronentransportkette, das zentrale Energie‑Produktionssystem der Zelle. Zusätzlich reduzieren Akupunktur und Moxibustion oxidative Belastungen und dämpfen entzündliche Immunreaktionen, was die Mitochondrienfunktion weiter unterstützt. Der Artikel weist darauf hin, dass die meisten Befunde aus präklinischen (Tier‑ und Zell‑) Studien stammen; klinische Daten beim Menschen sind bislang begrenzt und meist klein. Zukünftige Forschu
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