In dieser Studie wurde untersucht, ob bei Menschen mit ME/CFS ein erhoehter Druck des Nervenwassers (der Fluessigkeit in Gehirn und Rueckenmark) vorliegt und ob dieser mit den Beschwerden sowie anatomischen Besonderheiten am Uebergang von Schaedel zu Halswirbelsaeule zusammenhaengt. Dafuer wurde bei 34 Erkrankten eine Nervenwasser-Entnahme am Ruecken (Lumbalpunktion) durchgefuehrt und der Druck gemessen. Ergebnisse: Bei etwas mehr als einem Drittel der Teilnehmenden (38 Prozent) war der Druck erhoeht. Diese Gruppe wies auch bestimmte anatomische Merkmale auf, wie etwa eine etwas weitere Oeffnung am Schaedelboden. Besonders auffaellig: Nachdem Nervenwasser fuer die Untersuchung entnommen wurde, berichteten 80 Prozent der Personen mit erhoehtem Druck ueber eine voruebergehende Besserung ihrer Symptome in den folgenden Tagen (im Vergleich zu nur 19 Prozent bei normalem Druck). Einschraenkung: Es handelt sich um eine sehr kleine Pilotstudie mit nur 34 Personen. Die Ergebnisse sind vorlaeufig und erlauben keine allgemeingueltigen Schluesse oder Therapieempfehlungen. Eine Nervenwasserentnahme ist kein etabliertes Behandlungsverfahren bei ME/CFS, die Zusammenhaenge muessen erst in groes
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2026.1869714).