In dieser Laborstudie wurde untersucht, welche Bestandteile der traditionellen chinesischen Kräutermischung Buqi‑Zhitong‑Dekokt (BQZTD) nach Einnahme in den Blutkreislauf gelangen und wie sie möglicherweise bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/ME) wirken könnten. Mit einer hochpräzisen Analysenmethode (LC‑MS/MS) wurden zunächst 98 chemische Substanzen in der Wasser‑Extraktion der Mischung identifiziert. Bei Ratten, die das Präparat erhalten hatten, fanden die Forschenden 44 dieser Substanzen im Blut – davon 19 unverändert (Prototypen) und 25 als Stoffwechselprodukte. Durch computergestützte Netzwerk‑Pharmakologie wurden mögliche Zielstrukturen im Körper ermittelt; besonders das Enzym Prostaglandin‑Endoperoxid‑Synthase‑2 (PTGS2) erschien zentral. Simulierte Bindungen (Molekulardocking) zeigten, dass sechs der im Blut nachgewiesenen Substanzen stark an PTGS2 binden, wobei Isoformononetin die höchste Affinität hatte. Die Analyse deutet darauf hin, dass BQZTD über Immun‑, Entzündungs‑, neuro‑endokrine und Energiestoffwechsel‑Wege wirken könnte. Die Studie ist jedoch rein präklinisch (Ratten, Computermodelle) und liefert keine klinischen Daten zu Wirksamkeit oder Sicherheit beim Men
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1002/jssc.70510).