Skeletal muscle properties in long COVID and ME/CFS differ from those induced by bed rest.

28.07.2026 · Nature communications · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden die körperlichen Reaktionen auf Belastung und die Muskelstruktur von Menschen mit Long‑COVID und ME/CFS mit gesunden Personen verglichen. Alle Teilnehmenden wurden 60 Tage lang streng bettlägerig, um die Wirkung von Inaktivität zu untersuchen. Bei gesunden Personen führte die Bettruhe zu veränderten Atem‑ und Herz‑Kreislauf‑Reaktionen beim Höchstleistungstest und zu Muskelabbau, jedoch ohne Wechsel der Muskelfasertypen. Bei den Patient*innen zeigte sich ein höherer Anteil an schnell zuckenden (glykolytischen) Muskelfasern; bei ME/CFS‑Patient*innen war zudem ein gezielter Verlust der langsam zuckenden (Typ‑I‑) Fasern zu beobachten. Nur nach Bettruhe hing die Fähigkeit der Muskeln zur Energieproduktion (oxidative Phosphorylierung) mit der maximalen Sauerstoffaufnahme zusammen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass reine körperliche Inaktivität die reduzierte Belastbarkeit und die Muskelveränderungen bei Long‑COVID und ME/CFS nicht vollständig erklärt. Die Studie ist klein‑ und vorläufig, liefert aber Hinweise auf krankheitsspezifische Muskelanpassungen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41467-026-75725-y).

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