In einer Online‑Umfrage von Oktober bis Dezember 2025 wurden 577 Personen in Deutschland befragt, die an post‑akuten immunvermittelten Syndromen (PAIMS) leiden – also Long‑COVID, Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) und nach Impfungen auftretende Beschwerden. Ziel war zu prüfen, wie leicht die Betroffenen medizinische Hilfe erhalten und ob sie das Gefühl haben, dass ihre Symptome von Ärzt*innen und anderen Institutionen nicht ernst genommen werden (medizinische Invalidation). Fast alle Teilnehmenden nutzten das Gesundheitssystem, doch 87 % berichteten von Schwierigkeiten, passende Behandlung zu bekommen. Hauptgründe waren fehlende Therapieangebote (60 %) und das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden (26 %). Das Empfinden von Invalidation war bei allen drei Gruppen ähnlich hoch und zeigte keine signifikanten Unterschiede. Auch Behörden und Arbeitgeber nahmen die Beschwerden häufig nicht ernst. Soziale Medien und Online‑Communities waren besonders für Menschen mit ME/CFS wichtige Informations‑ und Unterstützungsquellen. Die Studie macht deutlich, dass strukturelle Hürden und mangelnde Anerkennung im Gesundheitssystem bestehen und fordert bessere ärztlic
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41598-026-67883-2).