Exploring the influence of long COVID upon self-identity: a systematic literature review.

11.08.2026 · Archives of public health = Archives belges de sante publique · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser systematischen Literaturübersicht wurden 21 qualitative Studien (insgesamt 613 Personen) aus den Jahren 2021‑2025 ausgewertet, die untersuchten, wie Long‑COVID das Selbstbild der Betroffenen verändert. Die Analyse ergab vier zentrale Themen: 1) Trauer und Verlust des bekannten Ichs, weil die Krankheit das bisherige Leben abrupt unterbricht; 2) Spiegelungen des Selbst durch das Umfeld, also wie Rückmeldungen von Familie und Freunden das eigene Bild beeinflussen; 3) Bedrohungen der Identität, etwa das Gefühl, nicht mehr die gleiche Person zu sein; und 4) Wiederaufbau einer zerbrochenen Identität, wobei manche Betroffene sogar persönliches Wachstum nach dem Trauma (post‑traumatisches Wachstum) erleben. Die Autoren betonen, dass aktuelle Leitlinien kaum psychologische Hilfen für diese Identitätskrisen bieten und fordern mehr Forschung zu langfristigen, identitäts‑fokussierten Interventionen. Die Studie ist qualitativ und nicht experimentell, daher eher explorativ und nicht als Therapie‑Richtlinie zu verstehen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s13690-026-02017-8).

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