Beyond genes: EpiSwitch® and Orion platform-powered 3D genome architecture biomarkers reveal shared biology across ME/CFS, long COVID, PTSD, rheumatoid arthritis, and multiple sclerosis.

22.08.2026 · Journal of translational medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurden Blut‑Proben von Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS) sowie mit Long‑COVID, posttraumatischer Belastungsstörung, rheumatoider Arthritis und Multipler Sklerose untersucht. Mit der EpiSwitch®‑Technologie wurden sogenannte 3‑D‑Genom‑„Anker“ – Punkte, an denen das Chromosomengeflecht im Zellkern zusammengefaltet ist – ermittelt und den jeweiligen Genen zugeordnet. Anschließend verglichen die Forschenden diese Gen‑Listen mit Daten aus groß angelegten Gen‑Assoziationsstudien (GWAS) und analysierten die resultierenden Protein‑Netzwerke. Sie fanden 552 spezifische Anker für ME/CFS (567 Gene) und ähnliche Listen für die anderen Erkrankungen. Zwar überschneiden sich die einzelnen Gene kaum, doch zeigen die Netzwerk‑Analysen, dass viele dieser Gene in denselben biologischen Prozessen aktiv sind: Immun‑ und Zytokin‑Signale, Interferon‑Reaktionen, Mitochondrien‑Funktion, Stoffwechsel‑Regulation und neuroendokrine Vorgänge. Besonders zentrale Knotenpunkte waren das Immun‑Regulations‑Gen LAG3 und Bestandteile des mTOR‑Signalwegs, die auf eine chronische Immun‑Aktivierung und gestörte Immun‑Stoffwechsel hinweisen. Die Autoren schlie

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