In einer großen US-amerikanischen Studie wurde untersucht, ob das antivirale Medikament Paxlovid (Nirmatrelvir-Ritonavir) Beschwerden bei Long COVID lindern kann. Ausgangspunkt war die Vermutung, dass Reste des Coronavirus im Körper verbleiben und chronische Symptome auslösen. An der Untersuchung nahmen 959 Erwachsene teil, die seit mindestens zwölf Wochen an anhaltenden Beschwerden litten. Die Teilnehmenden wurden drei Gruppen zugeordnet: Konzentrationsprobleme ('Gehirnnebel'), Störungen des unwillkürlichen Nervensystems (z. B. Schwindel beim Aufstehen) oder ausgeprägte Belastungsintoleranz (Zustandsverschlechterung nach Anstrengung). Die Teilnehmenden erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder das echte Medikament über 15 oder 25 Tage oder ein wirkstoffloses Scheinmedikament (Placebo). Nach 90 Tagen zeigte sich jedoch bei keiner der Gruppen eine spürbare oder messbare Besserung durch das Medikament im Vergleich zum Scheinmedikament. Ernsthafte unerwartete Nebenwirkungen traten zwar nicht auf, die antivirale Behandlung brachte aber keinen Nutzen. Die Forschenden schlussfolgern, dass dieser Behandlungsansatz bei bestehendem Long COVID nicht wirksam ist und andere Ursachen sowie The
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/S1473-3099(26)00406-8).