In dieser Übersicht wird untersucht, warum Erschöpfung (Fatigue) bei Menschen mit Multipler Sklerose, Parkinson, Schlaganfall, ME/CFS und Long‑COVID häufig die Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen verhindert. Die Autoren zeigen, dass bisher vor allem Fragebögen und Blut‑/Urintests zur Messung von Fatigue verwendet werden, während bildgebende Verfahren des Gehirns (wie funktionelle Magnetresonanztomographie) in weniger als 15 % der Studien zum Einsatz kommen. Außerdem fehlt es an einer breiten, ethnisch‑ und rassisch vielfältigen Stichprobe: Die meisten Untersuchungen beruhen auf west‑europäischen und nordamerikanischen Patient*innen, und Angaben zu Herkunft oder Geschlecht werden selten systematisch ausgewertet. Identische Fatigue‑Werte können dabei unterschiedliche Gehirnprozesse widerspiegeln, etwa eine verringerte Aktivität der Basalganglien, Störungen im Frontallappen oder entzündungsbedingte Netzwerk‑Veränderungen, die je nach Population verschieden stark ausgeprägt sind. Das Papier stellt fünf prüfbare Vorhersagen auf, etwa dass bildgebende Verfahren verschiedene Fatigue‑Untertypen zeigen, diese Untertypen unterschiedliche klinische Merkmale und Therapie‑Reaktionen haben und
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1177/15459683261481762).
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