In einer repräsentativen Umfrage von 9 620 erwachsenen New‑York‑Bewohnern, die zwischen Mai und Juni 2024 an COVID‑19 erkrankt waren, wurde untersucht, wie häufig das post‑exertionale Malaise (PEM) auftritt – das ist eine Verschlimmerung von Erschöpfung, Schmerzen und anderen Symptomen nach körperlicher oder geistiger Anstrengung, die Stunden bis Tage anhalten kann. Mit dem DePaul‑Symptom‑Questionnaire wurde PEM erfasst und nach Dauer (< 14 Stunden vs. ≥ 14 Stunden) unterschieden. Insgesamt berichteten 20,9 % der Befragten von PEM, 4,0 % (etwa 150 000 Menschen) hatten PEM, das mindestens 14 Stunden anhielt und damit ein diagnostisches Kriterium für ME/CFS erfüllt. Häufiger war PEM bei Frauen, transgender bzw. non‑binary Personen, People of Color, Menschen mit niedrigerer Bildung, chronischen Begleiterkrankungen oder bereits bestehenden Behinderungen. Personen mit PEM wiesen das 3‑ bis 4‑fache Risiko für Depressionen und Angstzustände sowie das 4‑ bis 5‑fache Risiko für schwere Behinderungen auf. Die Studie zeigt, dass PEM nach COVID‑19 weit verbreitet ist und stark mit psychischer Belastung und Funktionsverlust zusammenhängt, was insbesondere für marginalisierte Gruppen wichtig ist
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.08.31.26356614).