In dieser qualitativen Studie wurden 25 Frauen im Alter von 50‑74 Jahren mit Typ‑2‑Diabetes in England interviewt, um zu verstehen, warum sie seltener an Brust‑ und Darmkrebsvorsorge teilnehmen. Die Frauen berichteten, dass die Kombination aus Diabetes, Begleiterkrankungen und deren Behandlung eine hohe Belastung darstellt, die ihre körperliche und psychische Leistungsfähigkeit sowie praktische Ressourcen einschränkt. Diabetes kann die Vorsorgeuntersuchungen zusätzlich erschweren, etwa durch körperliche Probleme, die Kontrolle des Blutzuckers während der Termine oder durch Stigmatisierung und Scham. Viele Teilnehmerinnen wussten nicht, dass Diabetes das Krebsrisiko erhöht, und erhielten wenig Hinweis darauf im Rahmen ihrer Diabetes‑Betreuung. Obwohl die befragten Frauen angaben, die Vorsorge meist wahrzunehmen, verstärkte Diabetes übliche Hürden (z. B. Anreise, Terminorganisation) und brachte neue, diabetes‑spezifische Barrieren mit sich. Die Autoren schlagen verschiedene Maßnahmen vor, um die Aufklärung und Entscheidungsfindung zu verbessern und die Teilnahme zu erleichtern. Die Studie ist klein und explorativ, liefert aber Einblicke in die besonderen Hindernisse von Diabetes‑Pati
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1111/bjhp.70088).
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