Viele Menschen mit ME/CFS leiden unter Problemen im aufrechten Stehen, wie Schwindel oder Herzrasen (orthostatische Intoleranz). Eine haeufige Vermutung war bisher, dass ein zu geringes Gesamtblutvolumen (zu wenig Fluessigkeit im Blutkreislauf) der Hauptausloeser dafuer ist. In einer kleinen Studie mit 49 erwachsenen Betroffenen wurde nun untersucht, ob das tatsaechlich zusammenhaengt. Dafuer machten die Teilnehmenden einen zehnminuetigen Stehtest an einer Wand, bei dem Atmung und Puls gemessen wurden. Einige Tage spaeter wurde ihr genaues Blutvolumen sowie die Menge der roten Blutkoerperchen bestimmt. Etwa ein Drittel hatte tatsaechlich ein verringertes Blutvolumen, und fast die Haelfte hatte zu wenige rote Blutkoerperchen. Mehr als die Haelfte zeigte Auffaelligkeiten beim Stehtest, vor allem ein Absinken des Kohlendioxidspiegels im Blut beim Stehen. Das ueberraschende Ergebnis: Es gab keinen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Blutvolumen und den Problemen beim Stehtest. Betroffene mit normalem oder erhoehtem Blutvolumen litten genauso haeufig darunter. Das deutet darauf hin, dass andere Faktoren – wie Stoerungen des Nervensystems, der Blutgefaesse oder der Gehirndurchblutung –
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.14814/phy2.71087).
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