Exercise Lactate in Post-COVID-19 Condition: Pathophysiological Signal, Phenotyping Tool, or Candidate Biomarker? A Narrative Review with a Hypothesis-Generating Clinical Observation.

09.09.2026 · Current problems in cardiology · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Arbeit untersucht, ob die Messung von Laktat im Blut während körperlicher Belastung ein Hinweis auf die gestörte Energieversorgung bei Long‑COVID‑Patient*innen sein kann. Laktat entsteht, wenn der Körper bei hoher Belastung mehr Zucker abbaut, als Sauerstoff zur vollständigen Verbrennung zur Verfügung steht. In einer Literaturübersicht und einer kleinen, unge‑kontrollierten Beobachtung von 22 Patient*innen wurden Ruhe‑ und Belastungs‑Laktatwerte gemessen. Im Durchschnitt stieg das Laktat von 1,23 mmol/L im Ruhezustand auf 7,11 mmol/L bei maximaler Belastung, wobei die Werte stark vom jeweiligen Testprotokoll abhingen. Andere Studien zeigen bei Long‑COVID‑Patient*innen häufig eine verminderte maximale Sauerstoffaufnahme und verschiedene mögliche Ursachen (z. B. Ent‑ und Fehlfunktion der Atmung, Herz‑ oder Muskelprobleme). Zwar wurde in einigen kleinen Studien ein höheres Belastungs‑Laktat und Anzeichen für gestörte Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) gefunden, doch die Ergebnisse sind uneinheitlich und stark von Faktoren wie Trainingsintensität, Medikamenten oder Ernährungszustand beeinflusst. Daher kann ein einzelner Laktatwert nicht zuverlässig zur Diagnose von Long‑COVID ve

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.cpcardiol.2026.103453).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen