Seven replicated genomic associations of myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome: a biobank study

14.09.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurde das Erbgut (die DNA) von Menschen mit ME/CFS mit dem von gesunden Personen verglichen. Bisherige genetische Untersuchungen zu ME/CFS hatten das Problem, dass gefundene Auffälligkeiten in Folgestudien mit anderen Teilnehmern fast nie bestätigt werden konnten. Zudem führen ungenaue Diagnosen oft zu fehlerhaften Daten. Um das zu verbessern, nutzten die Forschenden Daten aus großen Biobanken und wählten die Betroffenen anhand mehrerer verschiedener Kriterien sorgfältig aus. Dabei entdeckten sie sieben Abschnitte im Erbgut, die bei ME/CFS-Erkrankten gehäuft vorkommen und sich in mindestens einer weiteren, unabhängigen Gruppe bestätigen ließen. In der Nähe dieser Abschnitte liegen Gene, die möglicherweise an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind. Allerdings fand sich keine einzige dieser Genvarianten in allen untersuchten Gruppen gleichzeitig, und ein Abgleich mit den Daten der großen DecodeME-Studie zeigte keine Übereinstimmungen. Die Ergebnisse sind daher noch sehr vorläufig. Sie liefern erste Anhaltspunkte für die Grundlagenforschung, um biologische Mechanismen besser zu verstehen, bedeuten aber noch keine direkte Erklärung der Krankheitsursache und führen

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