Im DISTRESS‑Studienprojekt wurde eine spezielle Diagnostik‑Klinik für funktionelle somatische Störungen (FSD) eingerichtet. Patienten, die von ihrem Hausarzt überwiesen wurden, wurden zufällig entweder in die neue Klinik (Interventionsarm) oder in die übliche Diagnostik im Sekundär‑ bzw. Hausarzt‑System (Kontrollarm) eingeteilt. In der Intervention untersuchten Internisten, die speziell für FSD geschult wurden, die Patienten gleichzeitig auf organische Erkrankungen und auf funktionelle Störungen. Anschließend erhielten die Betroffenen eine Diagnose, Aufklärung über FSD und einen Behandlungs‑ und Management‑Brief für den Hausarzt. Ziel der randomisierten, pragmatischen Studie ist zu prüfen, ob diese Vorgehensweise die Gesundheits‑ und Lebensqualität schneller verbessert und dabei Kosten für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft senkt. Es handelt sich um ein Studienprotokoll; Ergebnisse liegen noch nicht vor, und es werden keine Therapie‑Empfehlungen gegeben.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie.
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