In einer Rückblickstudie wurden 217 Menschen mit dem Chronischen Fatigue-Syndrom (ME/CFS) beobachtet, die zwischen 2014 und 2019 eine kognitive Verhaltenstherapie (CBT) erhielten. Zu Beginn berichtete fast 86 % von schlechter Schlafqualität, gemessen mit dem Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI). Die Forscher verglichen Schlafwerte, Müdigkeit (Chalder‑Fragebogen), Alltagsfunktion (Work and Social Adjustment Scale) und allgemeine Gesundheit (SF‑36) zu Therapiebeginn, Entlassung sowie nach 3, 6 und 12 Monaten. Sie fanden, dass die CBT die Schlafqualität signifikant verbesserte und dieser Effekt über das gesamte Jahr hinweg anhielt. Ebenfalls besserten sich Müdigkeit und körperliche Funktionsfähigkeit während der Nachbeobachtungszeit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass CBT bei ME/CFS‑Betroffenen mit Schlafproblemen hilfreich sein kann, jedoch handelt es sich um eine beobachtende Studie ohne Kontrollgruppe, sodass die Ergebnisse vorsichtig zu interpretieren sind.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.5964/ejop.16669).
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