In dieser randomisierten Studie wurden 60 Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) entweder 12 Wochen lang Tai‑Chi (3‑mal wöchentlich je 60 Minuten) oder einer Gesundheits‑Aufklärung zugeteilt. 57 Teilnehmende (29 Tai‑Chi, 28 Kontrollgruppe) wurden zu Beginn und nach der Intervention sowohl mit einem Fragebogen zur Ermüdung (Multidimensional Fatigue Inventory, 20‑Punkte‑Skala) als auch mit einer Ruhe‑fMRT‑Messung des Gehirns untersucht. Die Tai‑Chi‑Gruppe zeigte eine deutlich stärkere Abnahme des Gesamtschweregrades der Müdigkeit (Durchschnitts‑Differenz ≈ ‑9,5 Punkte, sehr großer Effekt, p < 0,001) und Verbesserungen in körperlicher, geistiger und allgemeiner Müdigkeit. Bildgebend zeigte Tai‑Chi erhöhte spontane Aktivität (ALFF) in präfrontalen, hippocampalen/striatalen und motorischen Bereichen und verringerte Aktivität in occipitalen und temporalen Regionen. Veränderungen in bestimmten Hirnregionen korrelierten mit der Müdigkeitsreduktion. Während der gesamten Studie traten keine Stürze, Verletzungen oder schwere post‑exertionale Verschlechterungen auf. Die Studie ist relativ klein und vorläufig; die Ergebnisse müssen in größeren, längerfristigen Studien bestätigt werd
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fnins.2026.1910307).
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