In einer prospektiven, offenen Studie ohne Zufallszuweisung wurden 182 Patient*innen mit Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) im Zeitraum 2022‑2023 untersucht. 89 Teilnehmende erhielten ein integriertes, multidisziplinäres Versorgungsmodell: umfassende Fach‑Diagnostik, abgestimmte klinische Betreuung und eine stationäre Rehabilitation. Die Kontrollgruppe bekam nur einen einzelnen ambulanten Termin und einen Bericht für den Hausarzt. Hauptziel war die Veränderung der körperlichen Funktionsfähigkeit nach 12 Monaten, gemessen mit dem SF‑36‑Fragebogen. Ergebnis: Es gab keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen beiden Gruppen. Auch bei sekundären Endpunkten wie Behinderung, Symptom‑Schwere, Lebensqualität, Handgriff‑Stärke und Schrittzahl zeigte sich kein relevanter Unterschied. Alle, die die Rehabilitation begannen, schlossen sie ab und berichteten, dass sie beim Umgang mit der Krankheit half, aber die Krankheitsverläufe blieben unverändert. Die Studie ist relativ klein und nicht randomisiert, sodass die Ergebnisse vorsichtig zu interpretieren sind. Sie zeigt, dass das getestete Versorgungs‑ und Rehabilitationskonzept die körperliche Leistungsfähigkei
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.amjmed.2026.09.013).
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