Diese Studie untersuchte, ob ein Fragebogen zur geistigen Erschöpfung (WMFI), der bisher meist bei Erwachsenen mit ME/CFS eingesetzt wird, auch bei Jugendlichen verlässliche Ergebnisse liefert. Verglichen wurde er mit einem anderen, bei Jugendlichen üblichen Fragebogen zur Erschöpfung (PedsQL MFS). An der Untersuchung nahmen 55 gesunde Jugendliche und 55 Jugendliche mit ME/CFS teil, die über zwei Jahre mehrere Fragebögen ausfüllten. Ergebnis: Beide Fragebögen stimmten stark überein - sowohl zu Beginn der Studie als auch nach zwei Jahren Behandlung. Beide erfassten Veränderungen der geistigen Erschöpfung über die Zeit ähnlich gut. Der WMFI hat den praktischen Vorteil, dass er einfacher auszuwerten ist. Die Studie zeigt also, dass der WMFI auch bei Jugendlichen mit ME/CFS ein brauchbares Werkzeug ist, um geistige Erschöpfung zu messen. Es handelt sich um eine relativ kleine Studie, die vor allem methodisch wichtig ist: Sie prüft ein Messinstrument, keine neue Behandlung.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.bbih.2026.101222).