Bei chronischem Stress und Traumafolgen wird oft beobachtet, dass der Körper und das Verhalten an Flexibilität verlieren – das Spektrum möglicher Reaktionen engt sich ein. Diese theoretische Arbeit stellt ein neues mathematisches Messverfahren vor, um diesen „Zusammenbruch der Reaktionsvielfalt“ messbar zu machen. Dafür werden zwei Bereiche verglichen: körperliche Reaktionen (wie das unwillkürliche Nervensystem und die Herzratenvariabilität über verschiedene Zustände hinweg) und psychologische Bewältigungsstrategien aus Fragebögen. Die Forschenden testeten ihr Modell zunächst ausschließlich an Computersimulationen, nicht an echten Menschen. Die Berechnungen zeigten, dass das Verfahren Unterschiede in der körperlichen Anpassungsfähigkeit erkennen kann, die herkömmliche Ruhemessungen übersehen. Die Autoren stellen die Hypothese auf, dass sich eine posttraumatische Belastungsstörung (akuter, situationsabhängiger Verlust an Flexibilität) von ME/CFS (dauerhafter, anhaltender Verlust an körperlicher Anpassungsbreite) mathematisch unterscheiden lässt. Es handelt sich um ein reines Theorie- und Rechenmodell im Frühstadium ohne praktische Tests an Patientinnen und Patienten. Es liefert kein
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.32388/8udzn6.2).
Dürfen wir mit Google Analytics anonym auswerten, welche Seiten gelesen werden? Dabei werden Cookies gesetzt und Daten an Google übermittelt. Mehr dazu