Die Studie untersucht, wie sogenannte „Recovery‑Coaches“ – Menschen, die selbst eine chronische Krankheit überwunden haben und nun andere Patient*innen unterstützen – Hoffnung als Produkt im Markt anbieten. Dabei wird analysiert, wie diese Unternehmer*innen ihre eigene Erfahrung von Genesung nutzen, um Hoffnung zu verkörpern, zu verpacken und zu verkaufen. Die Forschung zeigt, dass die Coaches ständig zwischen ihren eigenen Zukunftswünschen und der Verantwortung für die Klient*innen abwägen müssen. Dieser Balanceakt erzeugt moralische Spannungen, eröffnet aber gleichzeitig neue Handlungsmöglichkeiten für beide Seiten, weil Hoffnung als Antrieb für Eigeninitiative und Veränderung wirkt. Die Arbeit ist qualitativ und basiert auf wenigen Fallbeispielen, sodass die Ergebnisse eher als erste Hinweise denn als abschließende Befunde gelten. Sie liefert keine Therapie‑ oder Heilversprechen, sondern beleuchtet ethische Fragen rund um die Kommerzialisierung von Hoffnung im Kontext chronischer Erkrankungen.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s10551-025-06230-3).
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