First-in-human dosimetry and biodistribution of [

02.10.2026 · European journal of nuclear medicine and molecular imaging · Zusammenfassung auf Deutsch

In einer ersten Studie am Menschen wurde untersucht, wie sicher und wie stark die Strahlendosis ist, wenn die eigenen weißen Blutkörperchen (Leukozyten) mit dem radioaktiven Marker Zirkonium‑89 (⁸⁹Zr‑Oxin) markiert und anschließend per PET/CT‑Scan im Körper verfolgt werden. Vier gesunde Frauen (Alter 37‑53) erhielten jeweils etwa 11 Megabecquerel (MBq) der markierten Zellen und wurden zu fünf Zeitpunkten (sofort, nach 4, 24, 48 und 72 Stunden) komplett abgebildet. Die Strahlendosis wurde für einzelne Organe berechnet; am höchsten war sie in Milz, Leber, Nebenniere, Gebärmutter und Nieren. Die gesamte effektive Dosis betrug im Mittel 0,92 Millisievert pro MBq, etwas niedriger als bei einem ähnlichen Verfahren mit Indium‑111. Die Injektion war gut verträglich, es traten keine nennenswerten Nebenwirkungen auf. Die Studie zeigt, dass das Verfahren sicher ist und die Verteilung der eigenen Immunzellen im Körper sichtbar macht – ein möglicher Schritt für zukünftige Bildgebung von Entzündungen oder Infektionen. Die Untersuchung ist jedoch klein (nur vier Probanden) und rein methodisch; klinische Anwendungen, etwa bei ME/CFS, sind noch nicht geprüft.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00259-026-08158-w).

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