In dieser Studie wurden die kleinen Teilbereiche (Subfelder) der Amygdala – einem Teil des limbischen Systems, das Emotionen und Geruch verarbeitet – bei drei Gruppen untersucht: 27 Personen mit Long‑COVID, 38 Personen mit ME/CFS und 47 gesunde Kontrollpersonen. Mit hochauflösendem 3‑Tesla‑MRT und spezieller Bildauswertungssoftware (FreeSurfer) wurden die Volumina der Amygdala‑Subfelder gemessen. Die Forscher suchten Zusammenhänge zwischen diesen Volumina und klinischen Merkmalen sowie Immunparametern wie Autoantikörpern, Plasmazellen, regulatorischen T‑Zellen und speziellen Helfer‑T‑Zellen. Ergebnisse: Long‑COVID‑Patienten zeigten tendenziell ein etwas größeres rechtes „cortical nucleus“, ME/CFS‑Patienten ein etwas größeres linkes „paralaminar nucleus“. In Long‑COVID‑Patienten korrelierte ein bestimmter Autoantikörper (gegen G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren) schwach negativ mit dem Volumen des rechten medialen Kerns. Bei ME/CFS‑Patienten hing die Leistungsfähigkeit leicht positiv mit dem Volumen mehrerer rechter Amygdala‑Bereiche und die Zahl der Plasmazellen mit einem anderen Teilbereich zusammen. Keine dieser Befunde blieb nach statistischer Korrektur für Mehrfachtests signifikan
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fneur.2026.1913553).
Dürfen wir mit Google Analytics anonym auswerten, welche Seiten gelesen werden? Dabei werden Cookies gesetzt und Daten an Google übermittelt. Mehr dazu