In dieser Querschnittsstudie wurden 188 Frauen untersucht: 73 gesunde, 71 mit ME/CFS und 44 mit Fibromyalgie. Man analysierte die DNA‑Methylierung – also chemische Markierungen, die Gene ein- oder ausschalten können – in Blut‑Immunzellen. Durch statistische Mustererkennung (Principal‑Component‑Analyse) fanden die Forschenden zwei wichtige Methylierungs‑Achsen. Die fünfte Achse (PC5) unterschied ME/CFS klar von Fibromyalgie und gesunden und hing vor allem mit post‑exertionaler Erschöpfung (nach Anstrengung auftretende Verschlechterung) und kognitiven Problemen zusammen. Die sechste Achse (PC6) trennte beide Patientengruppen von den Gesunden, aber nicht voneinander, und war mit einem breiten Schmerzbilder, Schlafstörungen, Bauch‑ und anderen multisystemischen Beschwerden verknüpft – ein Muster, das besonders bei Fibromyalgie stark ausgeprägt war. Auf Regionen‑Ebene wurden zahlreiche differenziell methylierte DNA‑Stellen gefunden, die Gene aus neuro‑immunen, Stoffwechsel‑ und Entzündungswegen (z. B. NF‑κB, JAK‑STAT) betreffen. Die Ergebnisse zeigen, dass Blut‑Methylierungsmuster bei ME/CFS und Fibromyalgie teilweise unterschiedlich, aber überlappend sind. Die Studie ist klein, vorläuf
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-08824-5).
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