In dieser australischen Beobachtungsstudie wurden 500 Personen (mindestens 16 Jahre alt) mit ärztlich bestätigtem Postural‑Orthostatic‑Tachykardie‑Syndrom (POTS) untersucht. Die Teilnehmenden waren überwiegend weiblich (87 %) und durchschnittlich 31 Jahre alt. Die Studie erfasste, wie lange es bis zur Diagnose dauerte, welche Begleiterkrankungen vorkamen und wie stark die Symptome das tägliche Leben beeinträchtigten. Die mittlere Diagnoseverzögerung betrug 6,7 Jahre, bei einem Viertel der Betroffenen lag die Wartezeit sogar bei zehn Jahren oder mehr. Trotz jungen Alters und hoher Bildung waren 22 % arbeitslos oder konnten nicht zur Schule gehen. Die häufigste Auslöser‑Situation war eine Infektion (fast 40 %). Die Belastung durch autonome Symptome (z. B. Herzrasen, Schwindel) wurde mit dem Fragebogen COMPASS‑31 gemessen und stand in direktem Zusammenhang mit stärkerer Müdigkeit, gemessen mit der Fatigue Severity Scale. Die Betroffenen nutzten das Gesundheitssystem stark, litten unter erheblichen Einschränkungen im Alltag und berichteten über soziale und berufliche Probleme. Die Autoren betonen, dass standardisierte Patienten‑Fragebögen helfen können, besonders betroffene Personen zu
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1136/bmjopen-2026-119165).
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