In dieser Studie wurde untersucht, wie gut die finanzielle Förderung der Krebsforschung bei Kindern im Vereinigten Königreich mit den Bedürfnissen von Betroffenen übereinstimmt. Eine Initiative namens 'James Lind Alliance' hatte zuvor gemeinsam mit erkrankten Kindern, Überlebenden, Familien und Fachkräften 23 zentrale Forschungsschwerpunkte festgelegt. Die Forschenden analysierten 452 geförderte Projekte aus den Jahren 2020 bis 2025 mit einem Gesamtbudget von knapp 113 Millionen britischen Pfund. Das Ergebnis zeigt ein deutliches Ungleichgewicht: Der Großteil der Gelder (über 94 Millionen Pfund) floss in die Entwicklung wirksamerer und schonenderer Behandlungen sowie in die Ursachenforschung. Fünf der 23 wichtigen Bereiche erhielten hingegen überhaupt keine Fördergelder. Dazu gehört unter anderem die Verbesserung des Krankenhausaufenthalts – ein Thema, das den erkrankten Kindern selbst am wichtigsten war. Die Autoren weisen darauf hin, dass Geldgeber und Forschungseinrichtungen künftig gezielter auch jene Bereiche finanzieren sollten, die für den Alltag und das Wohlbefinden der Familien zentral sind, bisher aber vernachlässigt wurden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1111/hex.70845).
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