In dieser systematischen Übersichtsarbeit wurden 15 randomisierte, kontrollierte Studien mit insgesamt 2 270 Patient*innen, die an chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/ME) litten, ausgewertet. Alle Studien verglichen kognitive Verhaltenstherapie (CBT) – persönlich, in Gruppen oder online – mit einer Kontrollbehandlung. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass CBT die Müdigkeit signifikant senkte (gemessen mit dem Chalder‑Fragebogen und dem Checklist Individual Strength) und die körperliche Funktionsfähigkeit leicht verbesserte. Auch psychische Belastungen wie Angst und Depression nahmen ab. Diese Effekte hielten in Kurzzeit‑ (bis 6 Monate) und Langzeit‑Follow‑up‑Analysen (6‑24 Monate) teilweise an. Nebenwirkungen traten nicht häufiger auf als in den Kontrollgruppen. Die Studie ist eine Meta‑Analyse, also eine Zusammenfassung mehrerer Einzelstudien; einzelne Studien können unterschiedlich groß oder methodisch stark variieren, sodass die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind. Es gibt kein definitives Heilversprechen, aber die Daten deuten darauf hin, dass CBT für manche Betroffene eine hilfreiche Ergänzung sein könnte.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1097/MD.0000000000050765).
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