In dieser kleinen, qualitativen Studie wurden 16 Fachkräfte aus fünf Berufsgruppen, die mindestens zwei Jahre Erfahrung mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS/ME) haben, in zwei Fokusgruppen und drei Einzelinterviews befragt. Ziel war zu verstehen, wie sie therapeutische Veränderungen sehen und welche Rolle sie bei der Genesung spielen, wenn sie psychologisch‑ und verhaltensbezogene Ansätze nutzen. Die Analyse ergab vier zentrale Themen: (1) Patienten begegnen einem „No‑Man‑s‑Land“ – einer Situation ohne klare Diagnose oder Behandlung, (2) die Fachkräfte bieten eine neue erklärende „Landkarte“, die biologische, psychische und soziale Faktoren verbindet, (3) sie navigieren gemeinsam mit den Patienten anhand dieser Karte und (4) sie versuchen, Vertrauen zu erhalten, obwohl das Krankheitsbild umstritten ist. Zwei überlappende Sichtweisen wurden beschrieben: einerseits Stress‑ und Überlastungs‑ sowie Regulationsstörungen, andererseits maladaptives Lernen, veränderte Wahrnehmung und selbstverstärkende Symptomschleifen. In beiden Fällen sind Anerkennung der Beschwerden und die Förderung von Eigeninitiative (Agency) zentral. Spürbare Verbesserungen der Patienten stärken das Vertrauen, d
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1080/17482631.2026.2745089).
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