Proteomic signatures in cerebrospinal fluid and their clinical associations in patients with ME/CFS.

03.04.2026 · Scientific reports · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie wurde die Rückenmarksflüssigkeit (Nervenwasser) von 31 ME/CFS-Betroffenen auf Eiweiße (Proteine) untersucht, um biologische Unterschiede je nach Krankheitsschwere und dem Vorliegen von POTS (einer Herz-Kreislauf-Störung mit erhöhtem Puls beim Aufstehen) zu finden. Insgesamt wurden 902 Proteine gemessen. Bei Patienten mit POTS zeigten sich vermehrt Anzeichen für aktivierte Immunzellen (Neutrophile) und Blutplättchen. Bei schwerer betroffenen Patienten waren zudem Prozesse rund um das Immunsystem (Komplementsystem), Blutgerinnung und Wachstumsfaktor-Transport verändert. Zusätzlich fanden die Forschenden vier Verhältnisse zwischen bestimmten Proteinen, die mit der Schwere der Erkrankung zusammenhängen und auf Zellstress, Umbauprozesse im Gewebe und Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Nervenzellen hindeuten. Die Studie ist klein und explorativ (erkundend), das heißt: Die Ergebnisse liefern erste Hinweise und Ansatzpunkte für weitere Forschung, sind aber noch nicht gesichert und müssen in größeren, unabhängigen Studien überprüft werden. Es werden keine Behandlungsmöglichkeiten getestet oder empfohlen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1038/s41598-026-46965-1).

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