In dieser kleinen Pilotstudie wurde untersucht, ob künstlich hergestellte Antikörper gegen das Coronavirus (das Medikament Tixagevimab/Cilgavimab) Menschen helfen können, die nach einer Corona-Infektion an ME/CFS erkrankt sind. Ein Verdacht in der Forschung ist, dass Reste des Virus-Eiweißes (des sogenannten Spike-Proteins) im Körper verbleiben und Beschwerden verursachen könnten. Untersucht wurden neun Personen mit einer Immunschwäche, bei denen dieses Spike-Protein im Blut nachweisbar war. Die Teilnehmenden erhielten das Antikörper-Medikament und wurden 30 Tage lang beobachtet. Die Ergebnisse sind gemischt: Bestimmte Antikörper des eigenen Körpers, die sich gegen das autonome Nervensystem richten (speziell gegen den Beta-1-Adrenorezeptor), gingen im Schnitt leicht zurück. Die Menge des Spike-Proteins im Blut sank jedoch nicht bei allen verlässlich, und auch die allgemeinen Beschwerden und der Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten verbesserten sich innerhalb des kurzen Zeitraums nicht messbar. Da die Studie mit nur neun Personen extrem klein war, keine echte Vergleichsgruppe hatte und nur Personen mit Immunschwäche untersuchte, lassen sich daraus noch keine therapeutis
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.imlet.2026.107247).
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