In dieser Laborstudie untersuchten Forschende, welche Rolle die Muskeln bei ME/CFS spielen – insbesondere mit Blick auf die typische Zustandsverschlechterung nach Anstrengung (PEM). Da Muskelgewebe schwer direkt zu entnehmen ist, wandelten sie Blutzellen von 6 Erkrankten und 7 gesunden Personen im Labor in sogenannte Stammzellen und daraus in künstliche Muskelzellen um. Anschließend verglichen sie deren Genaktivität. Es zeigten sich leichte Unterschiede bei einzelnen Genen, aber deutlichere Auffälligkeiten in übergeordneten biologischen Abläufen: Betroffen waren unter anderem die Kraftwerke der Zellen (Mitochondrien), der Zucker- und Fettstoffwechsel sowie die zelluläre Stressbewältigung. Mithilfe einer Datenbank suchte das Team nach bereits bekannten Wirkstoffen, die genau diese gestörten Signalwege positiv beeinflussen könnten, und fand 14 mögliche Kandidaten. Die Studie ist allerdings sehr klein und fand rein im Reagenzglas statt. Es handelt sich um reine Grundlagenforschung; ob die Ergebnisse auf den menschlichen Körper übertragbar sind oder welche Medikamente Betroffenen tatsächlich helfen könnten, muss erst in weiteren, größeren Studien geprüft werden.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.10.01.755863).
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