Die Autoren beschreiben ein neues Messverfahren, das das „Zusammenziehen des Antwortraums“ bei Stress‑ und Traumafolgen quantifizieren soll. Dabei wird nicht die Stärke einzelner Messwerte, sondern die Verteilung von Reaktionen betrachtet. Sie nutzen dafür die sogenannten Hill‑Zahlen, ein statistisches Maß für Vielfalt, in zwei Bereichen: 1) physiologisch – die Vielfalt autonomer (unbewusster) Reaktionen während eines standardisierten Testablaufs, gemessen z. B. durch Herzfrequenz‑Variabilität (HRV); 2) Verhaltens‑/Selbstbericht – die Anzahl unterschiedlicher Regulationsstrategien, die aus einem etablierten Fragebogen‑Profil abgeleitet werden. Beide Bereiche liefern das gleiche Ergebnis‑format – eine „effektive Zahl von Dimensionen“ – sodass man theoretisch vergleichen kann, ob physiologische und psychische Einschränkungen zusammenhängen. In Computersimulationen zeigte sich, dass der neue physiologische Index Unterschiede zwischen Organismen erkennt, die mit herkömmlichen HRV‑Messungen identisch erscheinen. Dabei wurden aber auch Schwächen entdeckt: ein ursprünglich geplantes Sechs‑Merkmal‑Set war redundant und eine theoretisch sinnvolle „Whitening‑Korrektur“ verschlechterte die Un
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.32388/fxc20i.3).
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