Der Review hat die Versorgung von Menschen mit Long‑/Post‑COVID und verwandten Erkrankungen wie Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom (ME/CFS), posturalem orthostatischem Tachykardiesyndrom (POTS) und Post‑Impf‑Syndrom in Deutschland untersucht. Dafür wurden 44 Fach‑ und Praxisberichte aus der Datenbank MEDLINE (ab 2020) systematisch ausgewertet. Ergebnis: Haus‑ und Kinderärzte sind meist die erste Anlaufstelle, während spezialisierte Ambulanzen und Reha‑Einrichtungen komplexe Diagnostik und Therapie übernehmen. Netzwerke, die verschiedene Anbieter verbinden, fehlen fast vollständig. Betroffene berichten von Informationslücken, unklaren Zuständigkeiten, langen Wartezeiten und häufig eigenständiger Organisation ihrer Versorgung. Zusätzlich werden Stigmatisierung, Fehldiagnosen und belastende Aktivierungsempfehlungen trotz Gefahr einer post‑exertionalen Malaise (Verschlechterung nach Anstrengung) genannt. Die Versorgung ist insgesamt ungleich, schlecht koordiniert und nur begrenzt evidenzbasiert. Die Autoren fordern gemeinsame Wissens‑ und Falldatenbanken, mehr Fortbildungen, bessere Diagnoseinstrumente und robuste Wirksamkeitsstudien, um den Zugang und die Sicher
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00103-026-04313-8).
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