Dieser Übersichtsartikel fasst zusammen, was über molekularen Wasserstoff (H2) als möglichen Ansatz bei ME/CFS bekannt ist. H2 wird meist als wasserstoffreiches Wasser getrunken und soll gezielt schädliche Zellprozesse (oxidativen Stress), Entzündungen und Störungen im Energiestoffwechsel der Zellen (Mitochondrien) beeinflussen – alles Themen, die bei ME/CFS eine Rolle spielen könnten. Der Artikel wertet drei frühe, kleine klinische Studien aus, in denen Betroffene über längere Zeit moderate Mengen wasserstoffreiches Wasser tranken. Diese zeigten, dass die Einnahme praktisch machbar war und teilweise Erschöpfung reduziert bzw. körperliche Funktion leicht verbessert wurde, bei meist milden Nebenwirkungen. Ähnliche Hinweise gibt es auch bei Long-COVID-Erschöpfung. Wichtig: Die Studien waren sehr klein, beruhten überwiegend auf Selbstauskünften der Teilnehmenden und es fehlen objektive Messwerte (Biomarker). Die Ergebnisse sind daher vorläufig und kein Beleg für eine Wirksamkeit. Die Autoren fordern größere, besser kontrollierte Studien, um zu klären, ob und wie H2 wirken könnte und wem es helfen könnte.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3389/fmed.2026.1760210).